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  MASOALA

Anfahrt
Masoala ist eine Halbinsel an der Nordostküste von Madagaskar. Für die Hinreise kann je nach Zustand der Strasse ein "Taxi Brousse" genommen werden. Man weiss jedoch nie im Voraus, ob dies möglich ist oder nicht. Zudem durchschneiden sechs Flüsse die Reisestrecke und sind nur mit einer Fähre zu überwinden. Für den sichersten Weg nach Masoala empfehlen wir deshalb, den Bus nach Tomasina (Tamatave) oder Nosy Boraha (Ile St. Marie) zu nehmen. Von dort kann man dann mit einem Frachtschiff weiter reisen (einfach zum Hafen gehen und fragen). Es ist zu empfehlen, ein Metallboot auszuwählen und nicht eines aus Holz, und zudem sollte es so gross wie möglich sein. Auch genügend Wasser und ein gutes Buch sind unabdingbar, denn die Reise wird sicher länger dauern als sie Ihnen sagen…

Sehenswertes
Der Regenwald in Masoala ist einer der best geschützten und unberührtesten Wälder von Madagaskar. Da es keine Strassen gibt auf der Halbinsel, ist man immer zu Fuss unterwegs. Man kann eine Eintagestour oder eine der drei verschiedenen Trekkingtouren buchen. Diese Touren variieren stark in ihren Preisen. Deshalb empfehlen wir, im Voraus nach möglichen Zusatzkosten zu fragen (Bootreise, Übernachtungen, Feuerholz). Die Touren dauern drei bis sechs Tage, und der Preis wird auch vom Schwierigkeitsgrad und der Anzahl Übernachtungen im Nationalpark beeinflusst. Mit ein bisschen Glück kann man den Roten Vari oder einen Helmvanga, die Masoala Kannenpflanze (nur am Kap Ost) und andere für diese Region typische Arten sehen. Und falls Sie die kurze und teure Reise (der Transport kostet mindestens 100`000 MFG) zur kleinen Insel Nosy Be vor Maroantsetra machen wollen, können Sie vielleicht sogar das Fingertier beobachten!

An einigen Orten ist es auch möglich zu tauchen. Die Korallenriffe sollen anscheinend genauso schön sein wie die Natur auf dem Festland!

Unterkunft
Eine Unterkunft zu finden ist hier kein Problem. Maroantsetra und Anthala sind recht grosse Städte mit vielen Restaurants, Läden und Hotels verschiedenster Preisklassen. Entlang der Trekkingrouten gibt es kleine Dörfer, wo man einfache Zimmer mieten kann (nicht im Nationalpark selber). Auch Platz zum Zelten ist überall vorhanden.

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