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BEZA MAHAFALY
Anfahrt
Das Beza Mahafaly Reservat liegt 35 km nördlich von Betioky
Su im Südwesten der Insel. Mit einem "Taxi Brousse"
gelangt man nach Toliara und von dort muss man umsteigen nach
Betioky. Von Betioky erreichen sie Beza Magafaly mit einer „Charette“.
Es ist wichtig, einen Vorrat an Wasser und Nahrungsmittel für
den ganzen Aufenthalt im Reservat schon in Betioky einzukaufen.
Sehenswertes
Das Beza Mahafaly Reservat (Beza) ist ein geschützter Wald
von ungefähr 620 ha Grösse. Das Reservat besteht aus
Dornenwald, der endemisch ist für den Süden Madagaskars,
und zudem aus 10% endemischen Uferwald.
Mit ein bisschen Glück können sie alle vier hier vorkommenden
Lemurenarten entdecken, wie zum Beispiel den Katta oder den Weißfuß-Wieselmaki.
Von den dämmerungsaktiven Tanreks gibt es ebenfalls vier
verschiedene Arten. Und vielleicht begegnen sie sogar dem seltenen
Erdtanrek!
Erwähnenswert sind auch die drei Raubtierarten, die siebzehn
verschiedenen Echsenarten, die zwölf Schlangenarten, die
zwei Schildkrötenarten (darunter die Strahlenschildkröte)
und, abhängig von der Jahreszeit, die Krokodile. Vogelliebhaber
werden auch auf ihre Rechnung kommen: Beza beheimatet 90 verschiedene
Vogelarten, darunter den Sichelvanga und den Wiedehopf.
Vergessen sie bei ihrem Besuch in Beza Mahafaly nicht, die „Mahafaly
Gigantesque Tombs“ (Grabstätten) zu besuchen. Werfen
sie einen Blick auf die Aloalo (hohe hölzerne Pfähle),
die die Gräber schmücken. Lohnenswert ist auch die Wanderung
zur Felsschlucht von Andranovoay Fito oder entlang dem Onilahy
Fluss.
Unterkunft
Um das Naturwunder von Beza geniessen zu können, brauchen
sie eine offizielle Bewilligung. Entweder beantragen sie diese
im Dorf neben dem Reservat oder gehen direkt zum Département
ESSA der forstwirtschaftlichen Universität (ESSA Département
of the Eaux et Forêt): BP 3044 (Telefon 22 323-19). Seit
April 2004 ist die Bewilligung auch im Büro der ANGAP erhältlich.
Als Besucher des Reservats benötigen Sie ein eigenes Zelt.
Einfach sanitäre Anlagen finden Sie im Projektquartier. Bringen
Sie bitte genug Wasser und Lebensmittel für den ganzen Aufenthalt
mit. Und als letztes noch eine kleine Warnung: Passen Sie auf
die giftigen Skorpione auf!
Für Bilder aus der Region klicken Sie bitte hier.
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